2026
- Felix. Roshardt

- 16. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Schon ist wieder ein Jahr vorbei und bald schreiben wir 2026. Ich kann mich gut erinnern, wie wir dem Jahr 2000 zu gefiebert haben. Wie haben wir uns gefragt, wie das gehen soll, über das Jahr 2000 hinweg. Werden die PC still stehen? Wird das Stromnetz zusammenbrechen?
Seither sind 25 Jahre vergangen und alles geht seinen Lauf. In jüngster Zeit ziemlich verwirrend, zerstörerisch und chaotisch. Ich frage mich wirklich ernsthaft, wie das weiter gehen soll. Vor vier Jahren haben die Russen den Angriff auf die Ukraine gestartet, drei Jahre ist es schon wieder her, dass die Hamas ein Massaker in Israel anrichteten. Darauf folgte der vernichtende Krieg der Israeli gegen die Palästinenser. Ein Teufelskreis überall. Zu guter Letzt muss sich die Welt nun auch noch mit einem durchgeknallten Amerikaner herumschlagen, der die Welt ins Chaos stürzt. Manchmal glaube ich, dass es nicht schlimmer kommen kann, aber jeden Tag übertrifft eine andere Meldung die Nächste.
Ich denke, es ist tatsächlich ein Wendepunkt eingetroffen. Europa muss sich neu orientieren. Endlich wieder Selbstvertrauen aufbauen und auf sich selber aufpassen. Tagtäglich beweisen, dass Europa auch ohne die anderen können. Dazu müssen wir endlich lernen, miteinander zu arbeiten, zu denken und zu handeln. Es muss nicht gleiches Denken sein, aber wir müssen unbedingt lernen, dass wir alle im selben Boot hocken und keine Alleingänge gut sind. Vielleicht ist das das einzig Gute, was Trump in Europa ausgelöst hat. Europa muss sich besinnen, auf unsere Stärken, unser Können und unsere Intelligenz bauend. Wir können viel, wir haben eine Vielfalt, die es fast nirgends gibt. Wir haben eine liberale Gesellschaft und mehr oder weniger demokratisch ausgebildet. Das sollten wir nicht verlieren an ein paar Despoten und Chaoten die nach einem neuen "Führer" plärren. Das war alles schon mal da, das braucht kein Mensch. Größenwahn soll draussen bleiben, aber nicht in Europa.
Ich bin zuversichtlich, dass wir das packen werden. Es gibt viele gute Köpfe hier. Vorbei die Zauderei, vorbei das Zögern. Kopf aufrichten und vorwärts. Aus den Fehlern endlich lernen. Nicht immer nur jammern. Auch die Jungen. Schafft eure neue Welt, aber nicht mit Gewalt, nach Führern suchend, sondern Selbstbewusst und mutig. Die Fehler die wir Alten machten, sind nicht rückgängig zu machen, also gibt es nur ein "nach vorne".
In diesem Sinne, allen ein schönes, gesundes und gutes neues Jahr. Hoffen wir fest, dass die Vernunft und die Zuversicht gewinnt.
Euer Pensionist



Kommentare