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Social media

  • 17. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. März


Social media ist in aller Munde, oder besser auf allen Kanälen. Bald jeder bedient sich dieser Einrichtungen, egal ob 10 Jahre oder 90 Jahre alt. Diese Form von Kommunikation ist Weltweit schon eine Selbstverständlichkeit. Die Freiheit, die dabei genutzt werden kann, ist oft in Frage zu stellen. Ich bin davon überzeugt, dass über Social Media das Weltgeschehen bestimmt wird. Sehe ich, dass ein Präsident sich über eine Plattform zu allem und jedem Äußert. Vor zwanzig Jahren noch unmöglich.

Ich habe vor ca 20 Jahren angefangen, meine Geschichten zu veröffentlichen. Meine Gedanken kund zu tun. Damals hatte ich einfach das Bedürfnis meinen Freunden in der Schweiz über mein neues Leben in Österreich zu berichten. So musste ich nicht jedem Einzelnen schreiben, sondern jeder / jede konnte es lesen oder eben auch nicht. Es gab damals kleine private Plattformen, die dies gratis ermöglichten. Irgendwann wurde diese Plattform verkauft und plötzlich musste man dafür bezahlen. Das habe ich auch gemacht bis zu Corona Zeit. Da tauchte plötzlich die Plattform story.on auf. Ein Ex Politiker animierte die Menschen, ihre Geschichte, oder irgendwelche Geschichten zu Papier zu bringen. Diese unsägliche Zeit brachte viel Kreatives zu Tage. Diese Plattform war toll und voller toller Geschichten. So konnte ich diese Corona Zeit einigermaßen gut überstehen. Eine tolle Zeit. Doch leider wurde diese Plattform auch wieder verkauft an einen großen internationalen Bücherhersteller. So war wieder der Kommerz im Vordergrund und alles wurde wieder zu Geld gemacht. So habe ich mich 2023 entschieden, eine eigene Home Page zu kreieren. Natürlich kostet auch das Geld, nicht mal wenig. Aber ich kann weiterhin meine Gedanken, Ideen und Geschichten an meine Freunde, Bekannte und Interessierte weitergeben. Nach wie vor geht es mir nicht um "Follower", davon habe ich eh nicht viele. Ich möchte einfach schreiben, das mache ich gerne und diese Seite dient auch dazu, meinen Freunden und Bekannten von meinem Leben in Österreich zu erzählen.

Seit einigen Tagen bin ich auch auf Instagram. Das ist eine Welt für sich. Ich zappe mich da oft durch, eine neue Welt für mich. Was sich da so alles tummelt. Also manchmal graust mir richtig. Da darf jede/jeder sein Ding machen. Da kann jede/jeder seine Geschichten erzählen, seine oft wirren Gedanken und seine wirren Ansichten heraus posaunen. Da gibt es eine Frau, aufgeblasene Lippen, sie sieht aus wie eine Tussi, sie spricht auch sehr komisch. Sie erzählt Geschichten von ihren "hochbegabten" Kindern. So überdreht und auch komisch. Sie hat tausende "Follower". Ein Hobby Historiker, erzählt irgendwelche Horrorgeschichten die angeblich den zweiten Weltkrieg ausgelöst haben sollen. Ein gefährlicher Geschichten Erzähler. Dann gibt's so viele Fitness Anleitungen, so viele zeigen uns, wie man kochen muss. Das ist überhaupt sehr spannend. Die meisten Influenzer, Blogger oder wie sich alle nennen. Sie reden fast immer: du musst dies, oder das, du musst. Ich muss gar nichts. Ich kann, wenn ich denn will. Alles glauben kann man auf diesen Plattformen eh nicht. Es ist sogar äußerst schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Was auch sehr erstaunlich ist, alle die über unser System, sich über unsere Lebensform, über unsere Gesellschaft auslassen - manchmal mit soviel Hass - dass die alle vergessen, dass wenn wir das System ändern würden, so a la Russland, Nordkorea oder dem Iran, ja dann ist es aus mit dieser Lästerei und Hass Verbreitung. Das würde sofort abgestellt und genau diese Hassverbreiter und Verschwörer hätten aus-gelästert. Die merken das nicht einmal und kotzen ihre Theorien in die freie Welt hinein. Gut ist doch, dass wir diese lesen -hören - können, wenn wir denn wollen. Diese Freiheit habe ich noch. Allerdings ist es wirklich nicht leicht damit umzugehen. Ich versuche - für mich - das Nützliche vom Unnützen zu trennen. Es gibt auch tolle Dinge zu sehen, es ist ja nicht alles Schmarren. Für mich haben die vielen Food Blogger ihren Reiz, auch über gesundes Essen gibt es das Eine oder Andere, das vielleicht gut für mich ist. Das eine oder Andere werde ich sicher ausprobieren. Dann habe ich noch eine Seite entdeckt, die gibt Tipps für den Alltag, einfache Dinge, die einem den Alltag einfacher machen. Warum denn nicht. Lustiges gibt es auch, Kurioses, Abstruses und tatsächlich auch - für mich - Vernünftiges. Wie gesagt ist es nicht einfach. Ein anderes Gefahren Potential ist auch noch vorhanden. Die Zeit: man kann soviel Zeit mit diesen Medien vertrödeln. GsD bin ich Pensionist und es spielt keine Rolle, wie ich meine Zeit vertrödele, aber ich muss mich schon zusammen reißen, dass ich nicht zu viele Stunden werden.

Bleibt kritisch, alles Liebe, derpensionist

 
 
 

1 Kommentar

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Nico
24. März
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Da sind wir beide aus einem Urgestein der handschriftlich verfassten Briefe. Ja, da funktionierte die Post noch und man freute sich, wenn ein Brief im Postkasten lag. Wir haben die elekrtronische Revolution miterlebt, die ersten PC's, die für Otto-Normal erschwinglich wurden. Um vernünftig damit umgehen zu können, waren wir gezwungen zumindest die Grundlagen von MS-DOS zu lernen. Heute weiss -ausser den Insidern - kaum jemand, dass sich hinter jedem Button, jeder Kachel eine betreffende Befehlszeile verbirgt, die wir in den Anfängen 1. kennen und 2. mühselig händisch eintragen mussten.


Aus beruflichen Gründen tummelte ich mich auch auf Social-Media, stellte aber mit der Zeit fest, das es immer schwerer wurde informatives von sog. Bla-Bla-Influencer zu unterscheiden. Gnadenlos habe ich mich von…

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